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Die Wohngebäudeversicherung – was passt zu Ihnen?

Dienstag 17. Mai 2011 von admin

Die Wohngebäudeversicherung schützt jeden Hauseigentümer vor den finanziellen Folgen von Schäden am Haus durch Feuer, Wasser, Blitz, Hagel und Sturm. Die Versicherung ist relativ preiswert, während die Schäden ein Vermögen kosten können. Welchen Tarif man abschließt, hängt von der Art der Immobilie und der Eigen- oder Fremdnutzung ab.

Die Tarif-Faktoren

Zu empfehlen ist die Wohngebäudeversicherung jedem Hauseigentümer. Nicht nur, dass Gebäude und das eigene Hab und Gut geschützt sind, auch Banken verlangen oft die Versicherung, um ein Darlehen zur Hypothekenfinanzierung zu vergeben. Die Höhe des Tarifes hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst spielt die Bauart des Hauses eine Rolle, also Stein- oder Holzhaus, Massiv- oder Fertigbau sowie das Vorhandensein von ausgebautem Dachboden und Keller und die Größe an sich. Der nächste Aspekt ist die Tarifzone. Es gibt regional unterschiedliche Klassen je nach dem spezifischen Risiko. So sind Gebäude in Hochwassergebieten nicht so preiswert zu versichern wie Häuser in anderen Tarifzonen. Gerade für diese Immobilien ist der Schutz jedoch besonders wichtig. Und drittens ist die Art der Nutzung ausschlaggebend: Wird auch ein Gewerbe im Haus betrieben? Ist der Hauseigentümer Eigennutzer oder Vermieter? Welche Risiken sollen versichert werden? Das Vorhandensein eines Öltanks im Haus ist mitentscheidend. Beim Versicherungsvergleich ist darauf zu achten, welche Parameter in die Versicherungssumme einfließen. Nur vergleichbare Leistungen können tariflich miteinander verglichen werden. Komplettpakete sind in jedem Fall günstiger als Versicherungen, die aus Einzelkomponenten bestehen.

Die korrekte Wertermittlung

Um den richtigen Tarif abzuschließen, muss der Wert des Gebäudes korrekt ermittelt werden. Ansonsten würden im Schadensfall die Versicherungsleistungen um den Prozentsatz der Unterversicherung gekürzt. Ziel einer Wohngebäudeversicherung ist es, die Kosten für eine Sanierung oder auch den kompletten Wiederaufbau decken zu können. Auch weitere Kosten wie Bodensanierung oder Beräumung nach schweren Schäden können versichert werden. Für die Wertermittlung des Wohngebäudes wird oft der Wert 1914 angesetzt, wobei sich auch neuere Verkehrswertermittlungsverfahren durchzusetzen beginnen. Das Jahr 1914 wird zugrunde gelegt, weil erst danach durch Kriege, Inflation und Währungsschnitte Preisschwankungen einsetzten. Nach Ermittlung des Wertes 1914, für die es ein standardisiertes Verfahren gibt, wird dieser mit dem aktuellen Baupreisindex multipliziert, der jährlich veröffentlicht wird.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 17. Mai 2011 um 09:51 und abgelegt unter Allgemein, Versicherungsarten. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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